{"id":5344,"date":"2019-10-25T08:00:39","date_gmt":"2019-10-24T18:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/aktuell\/todas-las-familias-son-unicas-no-hay-dos-iguales\/"},"modified":"2019-10-26T05:47:14","modified_gmt":"2019-10-25T15:47:14","slug":"meine-familie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/de\/aktuell\/meine-familie\/","title":{"rendered":"Meine Familie"},"content":{"rendered":"<p><em>Wenn ein Kind mittels einer Befruchtungstherapie mit Keimzellenspende gezeugt wurde, (Eizellen, Samenzellen oder beides) ist es normal sich zu fragen, ob es gerecht ist, es dem Kind mitzuteilen, in welchem Alter man das machen sollte und welche Folgen es haben k\u00f6nnte. <strong>Fiammetta Grignolo<\/strong>, Psychologin unserer <strong>Abteilung f\u00fcr Psychologie<\/strong>, gibt uns in diesem Blog einige Hinweise. <\/em><\/p>\n<p>Eine Behandlung assistierter Reproduktion mit Keimzellenspende kann f\u00fcr viele Leute ein komplexer Prozess sein.<\/p>\n<p>Eine der schwierigsten Phasen dieser Erfahrung ist die <strong>Entscheidung dem Kind zu sagen, wie es gezeugt wurde.<\/strong> Der Wunsch das Kind vor m\u00f6glichen Verwirrungen und vor den Vorurteilen anderer zu sch\u00fctzen oder die Angst, dass die Beziehung mit dem Kind darunter leiden k\u00f6nnte sind einige der Implikationen dieser Entscheidung.<\/p>\n<p>Die Empfindung des Fehlens genetischer Bindung mit dem Sohn ist ein weiterer Aspekt, der den Eltern Sorgen bereitet im Moment, in welchem dem Kind erkl\u00e4rt wird, dass es mittels Keimzellenspende gezeugt wurde.<\/p>\n<p>Dank Studien zur Epigenetik, die das Verh\u00e4ltnis zwischen dem genetischen Einfluss und dem Einfluss des Umfeldes erforscht, wissen wir heute, dass <strong>das Umfeld, in welchem das Kind aufw\u00e4chst, die Liebe und die erhaltene Erziehung zur Bestimmung der Werte und Eigenschaften, die dem Kind vermittelt werden, beitragen.<\/strong><\/p>\n<p>Es ist nicht immer einfach diese \u00c4ngste zu \u00fcberwinden, zahlreiche Studien haben jedoch bewiesen, dass <strong>eine ehrliche Grundhaltung gegen\u00fcber dem Kind <\/strong>und ihm mitzuteilen, wie es gezeugt wurde wesentlich ist, um ein Familienverh\u00e4ltnis zu erschaffen, das auf Vertrauen und Ehrlichkeit gr\u00fcndet. Die Keimzellenspende geheim zu halten k\u00f6nnte dem Kind ein tiefgreifendes psychologisches Leiden zuf\u00fchren, wenn das Kind zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt, und nicht von den Eltern, einen Umstand erfahren w\u00fcrde, das ihn betrifft und ihm verheimlicht wurde.<\/p>\n<p>Das <strong>ad\u00e4quate Alter<\/strong>, um das Thema der Keimzellenspende anzusprechen, liegt bei zwischen drei und acht Jahren. Wir raten davon ab, auf das Jugend- oder Erwachsenenalter zu warten: eine Studie der ESHRE vom Jahr 2008 (European Society of Human Reproduction and Embryology) hat gezeigt, dass Kinder, die erst ab ihrem 18. Lebensjahr informiert wurden, negative Gef\u00fchle und Misstrauen gegen\u00fcber ihren Eltern empfunden haben.<\/p>\n<p><strong>Es ist wichtig, dass es die Eltern selbst sind, die mit dem Kind reden<\/strong>, und dabei betonen, wie gro\u00df ihr Wunsch war, dass es geboren wurde und die Art und Weise, wie seine Familie zustande gekommen ist. Sich die m\u00f6glichen Fragen des Kindes vorzustellen, kann helfen mit Empfindsamkeit und Sicherheit alle seine Fragen und Zweifel beantworten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist wichtig dem Kind zu erkl\u00e4ren, dass es <strong>verschiedene Arten von Familien <\/strong>und verschiede Arten Kinder zu bekommen, gibt<strong>.<\/strong><\/p>\n<p>Jeder Elternteil muss die eigene Art und Weise finden, dieses Thema anzugehen. Die einfachste Form ist bei der empfundenen Liebe zu dem Kind zu beginnen, bei dem starken Wunsch, das Kind zu kriegen und bei dem Gl\u00fccksgef\u00fchl bei seiner Geburt.<\/p>\n<p>Dem eigenen Kind zu erkl\u00e4ren, dass es mittels einer Spende gezeugt wurde ist ein Weg, der schon zu Anfang der Kindheit beginnt und Hand in Hand mit dem Gro\u00dfwerden des Kindes einhergeht indem man die Ausdrucksweise nach und nach seiner Verst\u00e4ndnisf\u00e4higkeit anpasst. Auf diese Weise wird das Kind keine Erinnerung an eine besondere \u201eAufdeckung\u201c haben, dahingegen wird es <strong>aufwachsen und die Spende als einen Teil seiner pers\u00f6nlichen Geschichte ansehen<\/strong>, von der seine Familie immer offen geredet hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5318\" src=\"https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/my-family-peque\u00f1o.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/my-family-peque\u00f1o.jpg 215w, https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/my-family-peque\u00f1o-202x300.jpg 202w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/>Bilderb\u00fccher, die mit klaren und verst\u00e4ndlichen Beispielen erkl\u00e4ren, wie Kinder mittels Keimzellenspende gezeugt werden, k\u00f6nnen von gro\u00dfer Hilfe sein.<\/p>\n<p>Ein hilfreiches Handbuch, das dieses Thema behandelt ist das Buch\u00a0<em><strong>My family\u00a0<\/strong><\/em>(Dexeus Mujer und Editorial Destino Infantil &amp; Juvenil).<\/p>\n<p>Die Eltern sollten sich vornehmen <strong>oft \u00fcber die Keimzellenspende mit ihrem Kind <\/strong>zu reden, um festzustellen, wie es das, was ihm erkl\u00e4rt wurde empfunden und verstanden hat, und wie sich das im Laufe seiner kognitiven Entwicklung und Verarbeitungskapazit\u00e4t ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Wenn das Kind die Keimzellenspende als ein Thema empfindet, wor\u00fcber es frei reden kann, wird es selbst neue Fragen stellen, wenn es sich bereit f\u00fchlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein Kind mittels einer Befruchtungstherapie mit Keimzellenspende gezeugt wurde, (Eizellen, Samenzellen oder beides) ist es normal sich zu fragen, ob es gerecht ist, es dem Kind mitzuteilen, in welchem Alter man das machen sollte und welche Folgen es haben k\u00f6nnte. 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