{"id":644468,"date":"2024-03-14T08:00:00","date_gmt":"2024-03-14T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/aktuell\/infertilidad-y-relacion-de-pareja\/"},"modified":"2024-03-15T10:03:19","modified_gmt":"2024-03-15T09:03:19","slug":"unfruchtbarkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dexeus.com\/blog\/de\/fruchtbarkeit\/unfruchtbarkeit\/","title":{"rendered":"Unfruchtbarkeit: Wie man verhindert, dass die Beziehung darunter leide"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Elternschaft sollte als gemeinsames Projekt betrachtet werden, auch wenn dies nicht immer der Fall ist. Die Frage, ob \u201edie Zeit daf\u00fcr reif ist\u201c, kann insbesondere bei einem Altersunterschied oder wenn einer der Partner bereits Kinder aus einer fr\u00fcheren Beziehung hat, schwierig sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft \u201edr\u00e4ngt\u201c einer der Partner st\u00e4rker als der andere auf die Elternschaft. Es ist jedoch wesentlich, dass der Kinderwunsch von beiden Partnern geteilt wird, um w\u00e4hrend des gesamten Prozesses Unterst\u00fctzung und Zusammenarbeit sicherzustellen. Und zwar nicht nur, um die Freude zu teilen, sondern auch, um gemeinsam mit den auftretenden Problemen umzugehen, denn Unfruchtbarkeit kann oft unerwartet kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine schwierige Situation, die auf allen Ebenen bew\u00e4ltigt werden muss: mental, emotional, sozial und famili\u00e4r. Au\u00dferdem hat die Nachricht Auswirkungen auf beide Partner, auch wenn der weibliche Partner in der Regel k\u00f6rperlich st\u00e4rker betroffen ist. In solchen F\u00e4llen und vor allem, wenn die Ursache des Problems nur bei einer Person liegt, ben\u00f6tigt die Beziehung des Paares besonderer Aufmerksamkeit. Das Bewusstsein daf\u00fcr ist bereits ein erster Schritt. Selbst wenn man denkt, dass \u201eeinem dies nicht passieren wird\u201c, sollte man darauf vorbereitet sein. Es k\u00f6nnte n\u00e4mlich sein, dass die andere Person eine andere Meinung hat oder ihre Grenzen in diesem Bereich ganz anders sind als die eigenen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb ist eine gute Kommunikation unerl\u00e4sslich. Sie erfordert Ehrlichkeit, gegenseitiges Zuh\u00f6ren, Respektierung unterschiedlicher Standpunkte und das gemeinsame Treffen von Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eViele Beziehungen werden durch mangelnde Kommunikation besch\u00e4digt\u201c, erkl\u00e4rt die Psychologin <a href=\"https:\/\/de.dexeus.com\/uber-uns\/unsere-zentren\/medizinisches-team\/sandra-garcia-lumbreras\">Sandra Garc\u00eda Lumbreras<\/a>, Leiterin der <a href=\"https:\/\/de.dexeus.com\/weitere-leistungen\/psychologische-betreuung\">Abteilung f\u00fcr Psychologie<\/a> bei Dexeus Mujer. \u201eWenn es nicht zu einer Schwangerschaft auf nat\u00fcrlichen Wegen kommt, ist es meist die Frau, die in die Klinik kommt und sich allen Untersuchungen unterzieht. Wenn sich dann best\u00e4tigt, dass ein Fruchtbarkeitsproblem bei ihr liegt, ist sie auch diejenige, die am meisten unter dem Prozess der assistierten Reproduktion leidet\u201c, erz\u00e4hlt Sandra. Die Dauer des Prozesses ist k\u00f6rperlich und seelisch anstrengend, und die finanziellen und beruflichen Auswirkungen k\u00f6nnen auch belastend sein, wenn man nicht eine gewisse Stabilit\u00e4t hat. Wenn dann noch die Unterst\u00fctzung des Partners fehlt \u2013oder man das Gef\u00fchl hat, dass sie nicht ausreicht\u2013 oder jeder Partner unterschiedliche Meinungen hat, ist es schwierig, emotionales Unbehagen zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings kann man nicht verallgemeinern, da jeder Fall sowie jede Beziehung anders ist. Daher gibt es auch kein Patentrezept, um die Beziehung am Laufen zu halten. Wenn man jedoch mit dem richtigen Fu\u00df anf\u00e4ngt und Verst\u00e4ndnis, Respekt und den Wunsch hat, die Beziehung sicher zu halten, k\u00f6nnen Probleme besser bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier sind einige Vorschl\u00e4ge, die helfen k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<ol>\n<li><strong>Wenn man sich f\u00fcr eine Kinderwunschbehandlung entscheidet, ist es wichtig, dass beide Partner, soweit m\u00f6glich, zum Arzt gehen und sich beide auf Fruchtbarkeitsprobleme untersuchen lassen. <\/strong>&nbsp;Bei heterosexuellen Paaren ist ein gemeinsamer erster Test in der Regel kosteng\u00fcnstiger und erm\u00f6glicht es auch, festzustellen, ob es Kompatibilit\u00e4tsprobleme gibt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wenn man Eltern werden m\u00f6chte, muss man sich k\u00f6rperlich und seelisch schonen, und die Umstellung der Gewohnheiten sollte gemeinsam erfolgen.<\/strong> Obwohl nur eine Person sich der Behandlung unterzieht, sollten beide sich gesund ern\u00e4hren, regelm\u00e4\u00dfig Sport treiben und Tabak sowie Alkohol vermeiden \u2013oder am besten damit komplett aufh\u00f6ren.&nbsp; Hilfreich sind auch ausreichend Schlaf und die \u00c4nderung einiger Gewohnheiten. Dies schafft ein gesundes Umfeld und vermittelt das Gef\u00fchl, dass beide \u201ean einem Strang ziehen\u201c und ein gemeinsames Projekt haben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Von Anfang an ist es entscheidend, gemeinsam einen Plan zu definieren<\/strong>. Dabei sollten sich beide Partner darauf einigen, welche Ziele sie erreichen m\u00f6chten, wie viele Versuche unternommen werden sollen, wie weit sie gehen m\u00f6chten und wo die pers\u00f6nlichen Grenzen liegen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schieben Sie andere Projekte und Hobbys nicht beiseite.<\/strong> Diese sollten von beiden Seiten gepflegt werden. Oft zerbricht die Beziehung, weil f\u00fcr einen oder beide der Kinderwunsch zum Mittelpunkt ihres Lebens wird. Das sollte unbedingt vermieden werden. Das Leben geht weiter. Man muss die Perspektive wahren, negative Emotionen wie mangelndes Selbstwertgef\u00fchl, Wut, Frustration oder Traurigkeit bearbeiten. Essenziell ist auch, die Beziehung weiterhin zu sch\u00e4tzen und zu genie\u00dfen sowie ein aktives soziales Leben aufrechtzuerhalten. Man sollte sich nicht isolieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nehmen Sie sich Zeit f\u00fcr das Paar, unabh\u00e4ngig von allem, was mit diesem Thema zu tun hat.<\/strong> Man soll \u00fcber sich andere Themen unterhalten oder sich Spielraum geben, wenn es zu viel wird. Das gilt auch f\u00fcr den sexuellen Bereich, da geplanter Geschlechtsverkehr manchmal zu Ersch\u00f6pfung f\u00fchrt und die Beziehung belasten kann, insbesondere wenn er aus Pflichtgef\u00fchl erfolgt und nicht aus Lust. Man soll Raum f\u00fcr spontane Intimit\u00e4t lassen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Trennungen oder Beziehungskrisen treten nicht pl\u00f6tzlich auf. <\/strong>Sie sind oft das Ergebnis angesammelter Probleme und Unzufriedenheiten. Auch Missverst\u00e4ndnisse spielen dabei eine Rolle und m\u00fcssen gekl\u00e4rt werden. Daher ist es von gro\u00dfer Bedeutung, \u00fcber Probleme und Gef\u00fchle zu sprechen, jedoch stets ohne Vorw\u00fcrfe und mit dem Ziel, konstruktiv zu sein. Andernfalls kann man einander verletzen und im Laufe der Zeit die Beziehung untergraben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vermeiden Sie Geheimnisse, wenn es m\u00f6glich ist. <\/strong>&nbsp;Fruchtbarkeitsprobleme sollten nicht stigmatisiert werden, obwohl es gesellschaftlich immer noch schwierig ist, offen dar\u00fcber zu sprechen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Bei Dexeus Mujer verf\u00fcgen wir \u00fcber eine spezialisierte Abteilung f\u00fcr Psychologie, die sich mit diesen Problemen befasst und aufgrund des Trends zur sp\u00e4ten Elternschaft und der Bildung neuer Partnerschaften in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Der Ratschlag unserer Psychologin lautet: Wenn Sie das Gef\u00fchl haben, ein solches Problem zu haben, sollten Sie es nicht ignorieren oder auf die leichte Schulter nehmen. Es ist wichtig, sich an Experten zu wenden, um Hilfe zu suchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Elternschaft sollte als gemeinsames Projekt betrachtet werden, auch wenn dies nicht immer der Fall ist. Die Frage, ob \u201edie Zeit daf\u00fcr reif ist\u201c, kann insbesondere bei einem Altersunterschied oder wenn einer der Partner bereits Kinder aus einer fr\u00fcheren Beziehung hat, schwierig sein. Oft \u201edr\u00e4ngt\u201c einer der Partner st\u00e4rker als der andere auf die Elternschaft. 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